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Wasserkraft, der Energieträger?


Mit einem weltweiten Anteil von 17 Prozent an der Stromerzeugung ist die Wasserkraft die derzeit wichtigste erneuerbare Energiequelle.

Norwegen deckt fast seinen gesamten Elektrizitätsbedarf mit Wasserkraft, Brasilien rund 80 Prozent. In Österreich beträgt die Wasserkraftquote rund 55 Prozent, in Deutschland dagegen nur
5 Prozent. Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit von Wasserkraftwerken sind entweder sehr wasserreiche Flüsse oder solche mit großen Steigungen. Ein großer Nachteil ist der Eingriff in die Natur, der mit dem Bau von Wasserkraftwerken

einher geht. Natürliche Flusslandschaften werden zerstört, und damit der Lebensraum vieler Menschen, Tiere und Pflanzen. Immer wieder werden ganze Dörfer umgesiedelt, um einer Talsperre zu weichen – ein besonders spektakuläres Beispiel ist der Drei-Schluchten-Staudamm in China, der fast zwei Millionen Menschen dazu zwingt, ihre Städte und Dörfer aufzugeben.

 
 Quelle: hwwi

Die ökologischen Vorteile der Wasserkraft, die es dennoch erlauben, sie unter die umweltfreundlichen Stromerzeugungstechnologien zu zählen, sind ihre Emissionsarmut und Nachhaltigkeit, der Primärenergieverbrauch ist beinahe unbedeutend.

 

Quelle: www.Bilanzhaus.de

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