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Umweltfreundlich
bauen und sanieren lohnt sich |
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Förderung für Wohneigentum
Seit dem Wegfall der Eigenheimzulage Anfang 2006 fürchten viele
Bauwillige, ihr Traum von den eigenen vier Wänden könnte sich in Luft
auflösen. Tatsächlich aber lassen sich auch heute noch zahlreiche
finanzielle Unterstützungen und günstige Finanzierungsmöglichkeiten für
den Neubau, aber auch für Sanierung und Modernisierung nutzen.
Kreditinstitute, Staat, Länder und Gemeinden greifen Bauherren kräftig
unter die Arme - gerade wer in neue, energieeffiziente und
klimaschonende Umwelttechniken investieren will, kann vielfältige
Förderungen in Anspruch nehmen.
Energieeffizienz lohnt sich von Anfang an
Ein umweltfreundliches Haus braucht weniger Energie und spart auf Dauer
Geld - Förderleistungen können von Anfang an beantragt werden. So stellt
die KfW Förderbank
www.kfw-foerderbank.de für Wohneigentum, ökologisches Bauen
und eine energieeffiziente Sanierung und Modernisierung besonders
günstige Kredite bereit, zum Teil gibt es aber auch direkte finanzielle
Unterstützung. Unter www.foerderdatenbank.de findet man einen Überblick
über die wichtigsten Förderungen von Staat und Bundesländern. Zudem
raten Fachleute, gezielt bei den Gemeinden nachzufragen. Vieles wird
regional gefördert - z.B. die Regenwassernutzung.
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Foto: djd/veer medien und designgruppe
(djd). Für den Energieverbrauch von Neubauten legt die
Energie-Einsparverordnung (EnEV) klare Werte fest - und damit auch für
deren Wärmedämmwerte. Für Altbauten sollen diese Werte, schrittweise ab
2008, im so genannten Energieausweis festgehalten werden. Schlechte
Wärmedämmung wird daher künftig, ganz abgesehen vom hohen und damit
teuren Energieverbrauch, zu einer Wertminderung der Immobilie führen.
Bei Altbauten, z.B. historischen Gebäuden, ist eine Außendämmung der
Wände oft schwierig. Als Alternative empfiehlt sich eine Innendämmung.
Dabei sollte besonders im Altbau auf den Einsatz eines atmungsaktiven
Dämmmaterials wie das Calciumsilikat in der Getifix Klimaplatte geachtet
werden, das Feuchtstellen und Schimmel vermeidet
www.getifix.de . |
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Foto: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.
(djd). Die beste Baufinanzierung gerät ins Wanken, wenn Pfusch am Bau,
Terminverzögerungen und Nachbesserungen die Kosten erhöhen. Und rund
10-12 Mängel werden durchschnittlich beim Bau eines Eigenheims
verzeichnet. Von Anfang an alle Verträge sehr genau zu prüfen, rät daher
der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). So sollte nur nach Baufortschritt
abgerechnet werden, auch auf das Kleingedruckte zu achten lohnt sich.
Denn nach Aussage des BSB verbergen sich fast in jedem zweiten
Bauvertrag unklare und zum Teil sogar rechtswidrige Klauseln. Wer von
Anfang an einen unabhängigen Bauherrenberater (Adressen unter
www.bsb-ev.de hinzuzieht, vermeidet Fallstricke im Vertrag und
bekommt kompetente Unterstützung während der Bauphase sowie bei der
Bauabnahme.

Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen
(djd). Der anhaltende Preisdruck bei den fossilen Energieträgern lässt
immer mehr Bauherren und Hausbesitzer über alternative Heizenergien
nachdenken. Wärmepumpen können die Heizungs- und Warmwasserversorgung
meist ganz oder überwiegend abdecken. Im Neubau empfiehlt der
Hersteller Ochsner, seit fast 30 Jahren am Markt, Wärmepumpen, die
ihre Energie aus dem Grundwasser oder der Erde beziehen. Im Altbau
dagegen werden oft Luft-Wärmepumpen bevorzugt, da sie sich mit
erheblich weniger Aufwand nachrüsten lassen
www.ochsner.de . Auch diese Technik erreicht mittlerweile
Vorlauftemperaturen von bis zu 65 Grad. Die richtige Dimensionierung
einer Anlage ist von Faktoren wie Größe des Hauses und Wärmedämmung
abhängig, deshalb sollte unbedingt ein erfahrener Fachbetrieb zu Rate
gezogen werden.
Clever finanzieren
Steuerlich günstig ist die Kombination von Eigennutzung und
Vermietung: Wer z.B. ein Eigenheim mit Einliegerwohnung baut, sollte
für beide Bereiche einen gesonderten Finanzierungsvertrag abschließen,
mit möglichst viel Eigenkapital für den selbstgenutzten Wohnraum,
möglichst viel Kredit dagegen für die Einliegerwohnung. Dann kann er
das Finanzamt über die Gebäudeabschreibung für den vermieteten Teil
ganz erheblich an der Finanzierung beteiligen. Grundsätzlich sollte
bei der Finanzierung auf die Grundkonditionen geachtet werden. Ob man
sich für einen Immobilienkredit mit festgelegten Zinsen und Raten oder
für die - risikoreichere - Variante mit veränderlichen Zinsen
entscheidet, die sich an die Marktentwicklung anpassen, muss jeder für
sich entscheiden. Viele Infos zum Thema gibt das Portal
www.baufoerderer.de
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