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Energiesparen will geplant sein
Repräsentative GfK-Umfrage unter Immobilienbesitzern zum Thema


Foto: djd/Allianz Leben

Eine GfK-Umfrage ergab, dass heute für 67 Prozent der
Immobilienbesitzer die Energiekosten besonders relevant
sind - beim Kauf des Hauses interessieren sich erst
34 Prozent dafür.
 

(djd/pt). Für zwei Drittel aller Immobilienbesitzer ist ein niedriger Energieverbrauch bei selbst bewohntem oder vermietetem Eigentum heute besonders wichtig. Eine wachsende Zahl will daher in den nächsten Jahren Maßnahmen zur Energieeinsparung ergreifen. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Studie des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der Allianz Lebensversicherungs-AG Allianz Leben. Befragt wurden dazu 1.000 private Immobilienbesitzer.

Zwei Drittel setzen auf Energiesparen

Das Thema "niedriger Energieverbrauch" ist der Umfrage zufolge heute für 67 Prozent der Immobilienbesitzer besonders relevant - beim Kauf des Hauses oder der Wohnung interessierten sich dagegen erst 34 Prozent dafür! Bei den meisten Eigentümern besteht noch ein sehr hohes Potenzial zur Energieeinsparung. Denn nur jeder fünfte Befragte (22 Prozent) gab an, in einer Immobilie zu wohnen, die diesbezüglich auf dem neuesten Stand ist. Abgeholfen haben dem Problem aber erst wenige. Lediglich knapp ein Drittel der Haus- und Wohnungsbesitzer (30 Prozent) hat in den letzten vier Jahren Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, um den Energieverbrauch zu senken.


Foto: djd/Allianz Leben

Wer heute sein Eigenheim renovieren oder modernisieren will, bezieht das Thema Energiesparen viel stärker als früher in seine Überlegungen mit ein.
 

Am häufigsten wurde in moderne Heizungsanlagen und Heiztechnik (53 Prozent) sowie in neue Fenster (51 Prozent) und Dächer (41 Prozent) investiert.

Geld für Modernisierung fehlt

Vielen Eigentümern fehlt es am Geld, um in entsprechende Maßnahmen zu investieren. Der Umfrage zufolge fielen bei denjenigen, die zur Energieeinsparung modernisiert haben, durchschnittliche Kosten von immerhin knapp 28.000 Euro an. Experten wie der Leiter des Fachbereichs Baufinanzierung bei Allianz Leben, Kai Fischer, empfehlen als Faustregel: "Für Modernisierung, Renovierung und Instandhaltung der eigenen vier Wände sollten pro Jahr rund 20 Euro pro Quadratmeter zurückgelegt werden.
 

 

" Knapp die Hälfte aller Befragten sieht größere Maßnahmen auf sich zukommen. Denn fast jede zweite Immobilie (48 Prozent) wurde vor 1990 gebaut, jede vierte (25 Prozent) sogar bereits vor 1950.
Und während bislang nur 54 Prozent der Immobilienbesitzer Finanzierungsangebote einholten, wollen künftig 73 Prozent der Eigentümer Angebote von der Bank bis zum Versicherer abrufen.

GfK-Umfrage unter 1.000 privaten Immobilienbesitzern

- Für 67 Prozent der Befragten ist der Energieverbrauch einer Immobilie heute besonders relevant.
- Beim Kauf der Immobilie maßen diesem Thema nur 34 Prozent der Befragten hohe Bedeutung zu.
- Nur 22 Prozent wohnen in einer Immobilie, die in Sachen Energieeinsparung auf dem neuesten Stand ist.
- Nur 30 Prozent haben in den letzten vier Jahren Modernisierungsmaßnahmen zur Verringerung des
  Energieverbrauchs durchgeführt.
- Die durchschnittlichen Kosten für Modernisierungsmaßnahmen zur Energieeinsparung lagen bei knapp
  28.000  Euro.
 
 


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