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Von Tropischem Gluggser bis Bier-Diplom
Genussurlaub: Für Bierliebhaber ist Karlsruhe eine gute Adresse

Die Karlsruher Braukunst lockt mit unglaublich vielen lokalen Spezialitäten.  Foto: djd/KTG Karlsruhe

(djd). Was darf es sein? Ein kühles Blondes, Tropischer Gluggser oder ein Vogelbräu? Bierliebhaber können in Karlsruhe den Gaumen mit verschiedensten Sorten des flüssigen Goldes verwöhnen. Die Braukunst hat in der Fächerstadt eine lange Tradition. Bereits 1758 ließ der damalige Markgraf die erste Brauerei auf Karlsruher Gemarkung einrichten, 1848 war die Stadt der drittgrößte Bierhotspot Deutschlands.

Traditionsbrauerei Hoepfner: Gebraut und abgefüllt wird bis heute in der 1896 erbauten Hoepfner-Burg in der nördlichen Oststadt von Karlsruhe   Foto: djd/KTG Karlsruhe/Johannes Heise

Auch heute noch finden sich dort neben den zwei großen Brauereien Hatz-Moninger und Hoepfner viele kleine Brauereien und Biermanufakturen. Quer durch die badische Metropole können Gäste in Brauhäusern, Lokalen und Biergärten den kühlen Gerstensaft und deftige Speisen kosten - oder den Lieferservice und Außer-Haus-Verkauf nutzen. Zum Genießen am Grillabend und beim Picknick in einer der vielen Grünanlagen Karlsruhes.
Blick hinter die Kulissen des Sudhauses

Besonders interessant für Freunde des Gerstensafts sind die zahlreichen Hausbrauereien im Zentrum und im Umland von Karlsruhe. Eine der ältesten in Deutschland ist der Vogelbräu. An mittlerweile drei Standorten wird selbstgebrautes Bier und Pils angeboten, darunter Spezialbiere wie Porter, Märzen, Bock oder auch Rauchbier. Erlaubt es die aktuelle Corona-Lage, können Genussurlauber dort beispielsweise eine Brauereiführung buchen - und dabei dem Braumeister auf die Finger sehen, verschiedene Biersorten testen, deftige Schmankerl verzehren und am Ende ein Bier-Diplom mit nach Hause nehmen. Auch in der imposanten denkmalgeschützten Hoepfner-Burg, die nach dem Vorbild des Schlosses Neuschwanstein in der Karlsruher Oststadt gebaut wurde, können Gäste einen Blick hinter die Kulissen des Sudhauses werfen. Ein Tipp für alle, die mehr über die „Hopfen und Malz“-Historie in der Stadt erfahren möchten: Karlsruhe Tourismus bietet Bierführungen an, unter www.karlsruhe-erleben.de/kulinarik-nachtleben/bierkultur gibt es weitere Informationen dazu.

Die vielen Grünanlagen in Karlsruhe laden zu einem Picknick mit kühlem Bier ein.   Foto: djd/KTG Karlsruhe
Kreatives Selfmade-Bier

Individuelle Craft-Biere wie zum Beispiel aus der Hausbrauerei Pöbelbräu gehören ebenso zur vielfältigen Bierszene in Karlsruhe. In einer kleinen Braugarage auf dem Hedwigshof bei Ettlingen tüfteln Anton Hoffmann, Elias Link und Georg Schwab seit einigen Jahren ständig an neuen Kreationen. Angeboten werden inzwischen verschiedenste Biersorten mit wohlklingenden Namen wie Karlsifornia Pale Ale, Czech Bodybuilder Pils oder das Schnelle Helle.

Traditionsbrauerei Hoepfner: Gebraut und abgefüllt wird bis heute in der 1896 erbauten Hoepfner-Burg in der nördlichen Oststadt von Karlsruhe  Foto: djd/KTG Karlsruhe/Johannes Heise


Die Bierkultur hat in der Fächerstadt eine lange Tradition.
Foto: djd/KTG Karlsruhe


Individuelle Craft-Biere wie zum Beispiel aus der Hausbrauerei Pöbelbräu gehören ebenso zur vielfältigen Bierszene in Karlsruhe.
Foto: djd/KTG Karlsruhe


Leckere lokale Biere vom Fass und aus der Flasche wie der Tropische Gluggser - ein Pale Ale mit feinem tropischen Aroma - bietet auch der Craft-Bierbrauer Felix Steinhardt in seiner Durlacher Nano Brauerei „Hopf nei“ an. So ist für jede Menge Abwechslung auf der Genussreise garantiert.

Radtouren zwischen Rhein und Wein

Radurlaub: Karlsruhe ist ein idealer Ausgangspunkt und attraktiver Zwischenstopp
(djd). In den Schwarzwald ist es nicht weit, das Elsass liegt nebenan, rundum finden sich grüne Naturschutzgebiete, und die Stadt selbst bietet tolle Möglichkeiten für Shopping, kulinarischen Genuss und Kultur: Als Ausgangspunkt für einen Radurlaub oder attraktiver Zwischenstopp ist Karlsruhe bestens geeignet. In und um die badische Metropole, die laut ADFC die fahrradfreundlichste Stadt in Deutschland ist, können Aktivurlauber zahlreiche spannende Touren unternehmen.




Radeln entlang des Rheins: Das ist zum Beispiel auf dem neuen Radrundweg Pamina-Rheinpark Nord möglich. Foto: djd/KTG Karlsruhe

In und rund um Karlsruhe können Aktivurlauber spannende Radtouren unternehmen.  
Foto: djd/KTG Karlsruhe/Foto Fabry
Grenzübergreifendes Radeln

Zum Beispiel auf dem Radrundweg Pamina-Rheinpark Nord. Grenzübergreifend verbindet die Route die Regionen Baden, Südpfalz und Nordelsass miteinander. Gleich zweimal wird der Rhein auf Fähren gequert, in Neuburgweier und in Leimersheim. Der ausgeschilderte Fahrradweg führt von Karlsruhe aus in eine der größten zusammenhängenden Auenlandschaften in Mitteleuropa. Tafeln machen unterwegs auf die vielen touristischen Sehenswürdigkeiten aufmerksam. In Leimersheim lädt beispielsweise im Sommer ein riesiges Maislabyrinth zu einem Zwischenstopp ein, während man sich im Rheinzaberner Museum auf die Spuren der Alten Römer begeben und in Minfeld Kunstobjekte bewundern kann. Auch auf französischer Seite passieren die Radler beeindruckende Naturlandschaften und schmucke Städtchen. Besonders sehenswert ist die alte Festungsstadt Lauterbourg. Dort heißt es Absteigen und das Savoir-Vivre in den Cafés und Restaurants genießen. Die Radtour ist insgesamt 84 Kilometer lang, kann aber auch in zwei kürzeren Varianten erradelt werden.


Rund um die badische Metropole locken viele Naturräume, die man bestens mit dem Rad entdecken kann.  Foto: djd/KTG Karlsruhe

Der Durlacher Turmberg mit seinen nach Südwest geneigten Hängen ist ideal für den Weinanbau. Foto: djd/KTG Karlsruhe
Ausflug auf den Turmberg

Kurzweilige Erlebnisse versprechen ebenso der Schwarzwaldweg sowie der Stromberg-Murrtal-Radweg, die beide in der Fächerstadt starten – detaillierte Informationen gibt es unter www.karlsruhe-tourismus.de/rad.  Genussradlern sei zudem der 460 Kilometer lange Badische Weinradweg empfohlen.
Auf dieser neuen touristischen Strecke radeln Ausflügler durch fünf Schwarzwälder Weinregionen, den Kraichgau und weiter bis nach Laudenbach an der Badischen Bergstraße. Die Route führt direkt durch den Karlsruher Stadtteil Durlach, der mit seinem malerischen Marktplatz, dem Schlossplatz und den engen Gässchen eine genaue Erkundung wert ist.

Im Terra Sigillata Museum in Rheinzabern kann man sich auf die Spuren der Alten Römer begeben.  Foto: djd/KTG Karlsruhe

Die vielen Park- und Grünanlagen in Karlsruhe laden zu einer entspannten Radlerpause ein.  Foto: djd/KTG Karlsruhe

Mit der Turmbergbahn, der ältesten Standseilbahn Deutschlands, gelangen Ausflügler bequem auf den Karlsruher Hausberg.  Foto: djd/KTG Karlsruhe
Das gilt ebenso für den Turmberg, der sich über Durlach erhebt und Besuchern einen spektakulären Blick über Karlsruhe und das Rheintal bietet. Schon die Römer bauten an den Berghängen Wein an. Heute wachsen dort Reben, die das Staatsweingut Karlsruhe-Durlach zu edlen Rot- und Weißweinen vollendet. Auf den Berg geht es entweder per Rad über den Wolfweg, über die 528 Stufen der „Hexestäffele“ oder bequem mit der Turmbergbahn, der ältesten Standseilbahn Deutschlands.


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