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Schneller zur eigenen E-Tankstelle


Wer ein Elektroauto anschafft, wünscht sich auch eine Stromtankstelle zu Hause. Foto: djd/ProMotor/T. Volz
Elektromobilität und Ladeinfrastruktur aus einer Hand

(djd). Die Zahl der Zulassungen neuer Kraftfahrzeuge mit Elektroantrieb steigt stark an. Insgesamt rund 634.000 Fahrzeuge mit reinem Elektro- oder Plug-In-Hybridantrieb sind laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zurzeit im Bestand. Auch das Netz der öffentlich zugänglichen Ladestationen wächst, allerdings nicht mit der gleichen Dynamik wie die Zulassungszahlen. Die meisten E-Fahrzeug-Fahrer wünschen sich zudem eine E-Tankstelle zu Hause, die idealerweise Ökostrom liefert. Um dies zu erreichen, bietet es sich an, eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach zu installieren, eine bereits bestehende zu nutzen oder einen Ökostromvertrag abzuschließen.


Kfz-Gewerbe und Elektrohandwerk arbeiten zusammen

Für die Installation einer eigenen E-Tankstelle können Käufer eines Elektrofahrzeugs heute von einer Kooperation der beiden großen Verbände des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke profitieren. Unter www.kfzgewerbe.de gibt es mehr Infos zu umweltfreundlicher Mobilität. E-Mobilität und die Ladeinfrastruktur können so aus einer Hand angeboten werden. Im Rahmen eines "E-Checks E-Mobilität" überprüft ein Fachbetrieb vor Ort die Voraussetzungen und nimmt Anpassungen an der Haustechnik vor, falls diese erforderlich sind. Er installiert eine Ladeeinrichtung, dazu bekommt der Verbraucher eine Dokumentation mit Prüfprotokoll, die den einwandfreien und sicheren Zustand der Installation bestätigt. Diese Absicherung ist wichtig, da zu Elektrofahrzeugen hohe Leistungen übertragen werden und der Eigentümer im Privatbereich die Verantwortung für den sicheren Betrieb trägt.


Nicht nur E-Autos, auch private
Ladestationen werden staatlich
gefördert.
Foto: djd/ProMotor/T. Volz

Beim Ausbau der E-Mobilität und der privaten Ladeinfrastruktur kooperiert das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe mit dem Elektrohandwerk.
Foto: djd/ProMotor/T. Volz

Förderungen gibt es auch für die private Wallbox

Staatliche Förderungen gibt es nicht nur für die Anschaffung von Elektroautos, sondern auch für die Installation von privaten Ladestationen.

Die Zulassungszahlen von Elektro-Kraftfahrzeugen
steigen stark an.
Foto: djd/ProMotor/T. Volz
900 Euro Zuschuss steuert die KfW Förderbank über ihr Programm "Ladestationen für Elektroautos" für Wallboxen mit 11 Kilowatt Normalladeleistung bei. Voraussetzungen sind, dass der Strom fürs E-Tanken zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt - und dass die Station intelligent und steuerbar ist. Förderangebote machen auch einige Kommunen oder Stadtwerke, hier können die Fachbetriebe des Kfz-Gewerbes und des Elektrohandwerks die Verbraucher beratend unterstützen. Zusätzlich gibt es Zuschüsse von Stromversorgern, die aber meist an einen Liefervertrag geknüpft sind.

Energie & Bauen

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Lärm

Recycling



Bauen
Privattankstelle direkt am Haus


Elektrische Mobilität kommt zunehmend in Fahrt. Mit einem Solardach auf dem Carport lässt sich die Energie fürs Auto selbst produzieren.
Foto: djd/www.solarcarporte.de

Ökostrom fürs Elektroauto mit einem Solardach selbst gewinnen

(djd). Elektrische Mobilität gewinnt zunehmend an Fahrt. Nach einem neuen Zulassungsrekord im vergangenen Jahr erwarten die Hersteller auch für 2021 weiter rasante Zuwachsraten bei den Verkäufen von Elektroautos und Plug-in-Hybriden. Das gewachsene Umwelt- und Klimabewusstsein trägt ebenso zu diesem Boom bei wie die üppige Förderung, die der Staat weiterhin für Stromer bereitstellt. Der Umweltbonus von bis zu 9.000 Euro auf den Neuwagenpreis macht den Umstieg finanziell attraktiv. Nur wo erhält der Stromer frische Energie für seine Batterie? Am bequemsten ist es, mit einer sogenannten Wallbox am Eigenheim eine private Ladeinfrastruktur zu schaffen. Und noch umweltfreundlicher fällt die Bilanz aus, wenn der Hausbesitzer das E-Auto mit selbst erzeugtem Ökostrom versorgen kann.
Ökostrom für später speichern

Ein festes Dach für das Fahrzeug stellt für viele ein Muss dar. Mit einem Carport, der über Fotovoltaikelemente verfügt, lassen sich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Solarzellen sorgen für erneuerbare Energie frei Haus. In Verbindung mit einem Energiespeicher ist sichergestellt, dass der eigene Ökostrom auch dann zur Verfügung steht, wenn die Sonne einmal nicht scheint. So können sich Hausbesitzer zu großen Teilen unabhängig machen von der öffentlichen Stromversorgung - und zukünftigen Preissteigerungen. Ob der Ökostrom für das Aufladen des Elektroautos, fürs Rasenmähen oder im Haushalt genutzt wird, spielt dabei keine Rolle. Hersteller wie die Solarterrassen & Carportwerk GmbH bieten Carportsysteme, die sich an jeden Platzbedarf anpassen lassen. Größe, Farbe und Design der Holz- oder Aluminiumkonstruktion kann der Hausbesitzer individuell auswählen, der Aufbau ist meist innerhalb nur eines Arbeitstages erledigt.


Abstellplatz und E-Tankstelle in einem:
Ein Carport
mit Solardach bietet gleich
mehrfachen Nutzen.
Foto: djd/www.solarcarporte.de

Das Solardach des Carports liefert regenerative Energie zum Aufladen des E-Autos frei Haus. Foto: djd/www.solarcarporte.de

Durch den Energiegewinn macht sich der Solarcarport mit der Zeit von selbst bezahlt. Foto: djd/www.solarcarporte.de
Amortisation in wenigen Jahren

Für noch mehr Energieunabhängigkeit lassen sich auch Terrassendächer, Balkonverkleidungen oder sogar Teile der Fassade zur Gewinnung von Solarstrom nutzen. Unter www.solarcarporte.de gibt es dazu weitere Details, eine Kontaktmöglichkeit und den Online-Konfigurator für eigene Planungen. Egal ob Solar-Carport oder Terrassendach, die Investition macht sich mit der Zeit von allein bezahlt - zusätzlich zu den ökologischen Vorteilen. Nach Berechnungen des Herstellers amortisiert sich ein Stromspeicher im Haus bereits nach durchschnittlich sieben bis acht Jahren durch den eingesparten Strombezug aus dem öffentlichen Netz.

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Neues Gebäudeenergiegesetz bringt wenig Klarheit für Verbraucher


Wer heute nach dem Niedrigstenergiestandard des aktuellen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) baut, muss befürchten, dass seine neue Immobilie bereits nach wenigen Jahren energetisch veraltet ist.
Foto: djd/Bauherren-Schutzbund
Zukunftssicher bauen und modernisieren mit unabhängiger Beratung

(djd). Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mehr Klarheit und weniger Bürokratie bringen. Es schafft ein einheitliches Regelwerk für die energetischen Anforderungen an Neubauten und Bestandsgebäude sowie für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung in Gebäuden. Damit führt es die bisherigen Regelwerke Energieeinspargesetz, Energieeinsparverordnung und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zusammen und löst diese ab. Der Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) begrüßt die Intention, bezeichnet die Umsetzung jedoch als unambitioniert. „Mit dem Gesetz erhalten Verbraucher weder langfristige Planungssicherheit beim Hausbau, noch werden so die europäischen Klimaschutzziele erreicht“, sagt BSB-Geschäftsführer Florian Becker. Auch Bestandsimmobilien würden im GEG nur eine Nebenrolle spielen.

Entwertung neu gebauter Immobilien ist im Gesetzentwurf angelegt

Der BSB kritisiert den festgelegten Niedrigstenergiestandard im Neubau. Dazu Becker: „Der Standard wird nicht lange Bestand haben.

Ein neues Haus kann unter Umständen schon in drei Jahren veraltet sein. Denn unter Berücksichtigung der hohen Einsparziele im Gebäudebereich bis 2030 und 2050 muss man von einer erheblichen Steigerung der energetischen Anforderungen ab 2023 ausgehen.“ Für Hausbesitzer kann es zu schmerzlichen Wertverlusten führen, wenn ihre Immobilie bereits nach wenigen Jahren energetisch veraltet ist. Aus Sicht des BSB schadet diese Perspektive der notwendigen Akzeptanz für mehr Energieeffizienz im Gebäudesektor.


Der Niedrigstenergiestandard des neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) bietet Bauherren aus Sicht des Bauherren-Schutzbund e. V. keine langfristige Zukunftssicherheit zum Thema Energiestandard. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund


Zukunftssicher bauen mit qualifizierter, unabhängiger Beratung

Auch im Bestand sieht Becker verpasste Chancen. „Die angedachten Fördermaßnahmen genügen bei Weitem nicht, um die Modernisierungsquote zu steigern und ambitionierte Klimaschutzziele zu erreichen“, so der Experte. Neben finanzieller Förderung misst er der qualifizierten und individuellen Beratung in Energiefragen eine wichtige Bedeutung bei. Er rät bau- und modernisierungswilligen Verbrauchern, sich vor dem Start ihres Projekts einem unabhängigen Sachverständigen, zum Beispiel einem BSB-Bauherrenberater, anzuvertrauen. Unter www.bsb-ev.de gibt es Adressen von Bauherrenberatern in ganz Deutschland und viele weitere Infos und kostenlose Ratgeber rund ums Bauen und Modernisieren.


Der Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund e. V. erwartet sich vom neuen Gebäudeenergiegesetz keine starken Impulse für Bauherren und Modernisierer. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund
K l i m a   -   P l u s   V o r s c h a u


Foto: djd/www.platzregen.info
Die Folgen des Klimawandels mit heißen, trockenen Sommern und Starkregen könnten auch deutschen Gartenbesitzern zu schaffen machen.
Energie


Foto: djd/puren
Die Dämmung der Geschossdecke ist einfach, wirtschaftlich und sorgt dafür, dass kostbare Heizenergie nicht durch ungedämmte Bauteile in die Atmosphäre gelangt.

Foto/djd Klaiber  Sonnen und Wetterschutztechnik
Bei Regen trocken unter Glas, bei Sonne Schattig unter Markisenstoff: Glasdachsysteme mit textilem Sonnenschutz
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Rom eine Reise wert

In allen Technologien zur Energiewende - auch in der Elektromobilität - spielt Kupfer eine Schlüsselrolle.
Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/shutterstock

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Foto: djd/emporia Telecom/YakobchukOlena - Stock.adobe.com
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